Maja’s virtueller Bienenstock

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Pfantasamba (am Rand der welt)

in einem land ganz fern, ganz ab
da lebten wir ganz klein, ganz leise
hatten unsere Häuser
hatten unser leben

Gräser vor der Tür
und kleine tiere
hunde und katzen stritten sich voller liebe
und die bäume im wald konnten fröhlich lachen

wir zogen im sommer auf die felder
und im herbst feierten wir die feste
das jahr war überall schön
bis die fremden kamen

in jeder geschichte sind die fremden böse
in dieser auch, in dieser auch
sie kamen und bauten
häuser aus stahl

sie kamen und stahlen
die tiere von den wiesen
sie kamen und streuten das gift um uns her
und niemand, nicht einer blieb hier noch gern

uns blieb nicht mehr viel
nicht mal die hunde und die katzen
sie kamen und nahmen
und wir lernten das hassen

wir waren klein
wir waren naiv
doch wir lebten bis heut im paradies
dann kamen welche voller gier, wofür?

so wie sie nicht glücklich aussahen
so sahen wir es auch nicht
wir versuchten zu bauen
und wir bauten um etwas zu versuchen

irgendwann werden wir wieder da leben
wo wir einst lebten
und die fremden sind nicht mehr böse
sie sind dann nett und sind ein teil unserer welt

doch bis dahin müssen wir bauen
uns verändern
etwas schaffen
und niemals unser geheimniss verraten

(c) RB

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